Alzheimer-Demenz


Was ist Alzheimer?
Die häufigste Form der Demenz, eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die Gedächtnis, Denken und Verhalten beeinträchtigt.

Ursachen und Risikofaktoren:
Genetische Veranlagung, Ablagerungen von Beta-Amyloid und Tau-Proteinen im Gehirn, Alter ab 65 Jahren sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck und Rauchen.

Symptome:
Frühe Phase: Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Orientierungsprobleme.
Mittlere Phase: Verwirrtheit, Schwierigkeiten bei Alltagsaktivitäten, Verhaltensänderungen.
Späte Phase: Schwerer Gedächtnisverlust, Verlust der Kommunikation und Mobilität, Pflegebedürftigkeit.

Diagnose:
Anamnese, kognitive Tests, MRT/CT und Blutuntersuchungen.

Behandlung:
Keine Heilung, aber Medikamente (Cholinesterase-Hemmer, Memantin) und psychosoziale Unterstützung können Symptome lindern und Verlauf verlangsamen. Lebensstiländerungen fördern die Lebensqualität.

Prognose:
Progressiver Verlauf mit zunehmendem Verlust der Selbstständigkeit über 8–10 Jahre.

Fazit

Frühe Diagnose und individuelle Therapie verbessern die Lebensqualität der Betroffenen trotz des fortschreitenden Charakters der Krankheit.